Das Recht der freien Meinung

In Köln wird heftig über den Bau ein­er Moschee gestritten.
Der Pub­lizist Ralph Gior­dano hat­te in diesem Zusam­men­hang Kri­tik gegen den Bau der Moschee geäußert und bekam prompt tele­fonis­che Mord­dro­hun­gen- und eine rechte Gesin­nung angedichtet.

Auch wenn Gior­danos Ver­gle­ich Bur­ka tra­gen­der Frauen mit Pin­guinen nicht sehr passend war, bleibt festzustellen, dass der Schrift­steller Recht hat, wenn er fragt:

“Wo sind wir denn, dass wir uns über­legen müssten, ob unser Tun und Han­deln radikalen Mus­li­men gefällt oder nicht?“


Und weiter:

“Ich werde auch weit­er­hin auf mein­er kul­turellen Selb­st­bes­tim­mung behar­ren, auf ein­er Lebens­form, die meine ist und die in man­nig­fach­er Hin­sicht mit der mus­lim­is­chen nicht übere­in­stimmt. Und ich will das sagen dür­fen, unbe­hel­ligt. Ich will sagen dür­fen, dass ich auf deutschen Straßen wed­er Bur­ka noch Tschador begeg­nen will, so wenig wie Muezzin-Rufe von haushohen Minaret­ten hören.“


Wie weit sind die rechtsstaatlichen Prinzip­i­en ein­er Demokratie zu deren Grundpfeil­ern das Recht auf freie Mei­n­ungsäußerung zählt eigentlich noch gegeben, wenn Mei­n­ungsäußerun­gen zu Mord­dro­hun­gen führen oder Kri­tik­er mit der “Polit­i­cal Cor­rect­ness Keule” in die rechte Ecke geprügelt werden? 

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