Tipps im Netz

Rat­ge­ber Seit­en gibt es im Netz zuhauf. Das dort neben vie­len wirk­lich guten Tipps und Tricks auch viel Blödsinn ste­ht, liegt in der Natur der Sache. So out­en sich einige Fragesteller in den Grundzü­gen ihres Charak­ters eben­so, wie manch­er Kom­men­ta­tor kabaret­tis­tis­ches Tal­ent beweist.
Auf den doch etwas chau­vin­is­tis­chen Tipp eines Mannes auf der Seite frag.vati.de jeden­falls, der Frau das exzes­sive Sam­meln von Tup­per­ware mit­tels Zuweisung nur ein­er Schublade auszutreiben, antwortet eine Tippge­berin, sie würde empfehlen, ihn, den Mann rauszuschmeißen, dann böte sich genug Platz für Tupperware. 

Schön auch der Rat, mit einem Spiel doch etwas Farbe in den manch­mal grauen Büroall­t­ag zu brin­gen. Bere­its die Über­schrift birgt von über­ra­gen­der Ken­nt­nis men­schlichen Zusam­men­seins, mehr als vom schnö­den Arbeit­srecht allerd­ings auch. 

Mit dem Bürospiel “Das traust Du Dich eh nicht”
wer­den wir alle viel mehr Spaß bei der Arbeit haben!

Das Spiel baue darauf auf, so der Tippge­ber, mit­tels Mut­proben Punk­te zu sam­meln. Punk­te gibt es beispiel­sweise dafür, Dialoge mit dem Chef mit dem Zusatz: „Ey Alder“ zu ver­voll­ständi­gen, oder am Ende ein­er Besprechung vorschla­gen, dass alle zusam­men hän­de­hal­tend ein “Vater unser” beten.
Allerd­ings emp­fiehlt es sich, die Humor­gren­ze des Chefs ganz genau zu ken­nen; anson­sten kann es unan­genehm wer­den, wie eine Dame mit dem sin­ni­gen Pseudononym „Frau Arbeit­s­los“ in den Kom­mentaren schreibt:

Hat­te einen guten Job als Chef­sekretärin in einem großen Unternehmen. Habe das Spiel mit eini­gen Kol­le­gen gespielt. Ich hab gewon­nen, dafür aber meinen Job ver­loren. Mein Chef fand´s nicht so lustig, als ich ihn mit “Alder” angere­det habe.

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