Bilanzfragen

Die Begleit­er­schei­n­un­gen beim studieren unter­schei­den sich nicht so sehr von denen vor 30 Jahren. Ins­beson­dere die stu­den­tis­chen Wohnge­mein­schaften pla­gen sich im Hier und Heute immer noch mit den zwis­chen­men­schlichen Prob­le­men des Zusammenseins.

Zwar ist die Yuk­ka-Palme als Endlö­sung von Rotwein – und Kip­pen­resten offen­sichtlich aus­gestor­ben, den­noch sorgt sich die Zwangs­ge­mein­schaft zukün­ftiger Akademik­er wie eh und je primär um mon­etäre Fra­gen – zumal am Monat­sende. Und so wird die Ein­ladung zum Woch­enende per what­sapp zu epis­ch­er, unfrei­willig komis­ch­er Erzählkunst. 

„Hey, das mit dem Mar­morkuchen ist eine gute Idee, ihr kön­ntet meine Mit­be­wohn­er aber nach­haltig mit dem Mit­brin­gen von zwei bis drei Klopa­pierollen beein­druck­en. Wir mussten unser Bud­get in der Abwe­ichungs­analyse nach unten kor­rigieren, so dass wir zusam­men auf ein Eigenkap­i­tal von vielle­icht drei Euro kom­men und dem Einkauf somit eine strik­te Aus­gabensperre aufer­legt ist. Danke.“

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