Morgen hör’ ich auf

Bas­t­ian Pastewka ist ein genialer Komik­er. Mit arro­gan­ter Chuzpe stolpert er durch die gle­ich­namige Fernsehserie, in der er sich selb­st spielt und mit den Widrigkeit­en des All­t­ags zu kämpfen hat. In der Mini-Serie — Mor­gen hör’ ich auf — des ZDF spielt Pastewka einen Fam­i­lien­vater, der auf­grund erdrück­ender Schulden­last in ille­gale Geschäfte abrutscht. 

Die Druck­erei, die er von seinem Schwiegervater über­nom­men hat ist pleite, der von Pastewka gespielte Herr Lehmann weiß schon lange nicht mehr, wie er seine Rech­nun­gen bezahlen soll. Bis ihm die Idee kommt, sein Druck­er­tal­ent dazu zu nutzen, Geld zu druck­en. Mit selb­st gedruck­ten 50 Euro Scheinen beg­ibt er sich tagsüber nach Frank­furt, um diese beim Einkaufen in sauberes Wech­sel­geld zu tauschen. Schnell gerät er an Frank­furts Unterwelt. 

Der erste Teil dieser Minis­erie war gut. Man nimmt Pastewka den Wech­sel in die ern­ste Rolle ab, obschon Lehmann immer auch ein biss­chen Pastewka ist – ein liebenswert­er Ver­lier­er, der mit der ihm eige­nen Über­he­blichkeit das Bemitlei­den beim Zuschauer erschw­ert. Die weit­eren Fol­gen, jew­eils Sam­stags 21.45 Uhr im ZDF.

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