Alt und älter

Tag der älteren Gen­er­a­tio­nen? In der Tat, das gibt’s. Find­et am heuti­gen ersten Okto­ber statt und soll, was Wun­der, auf die Belange der älteren Gen­er­a­tion aufmerk­sam machen. Wobei sich mir die Frage stellt: Was ist alt und was ist älter? 

Nach Def­i­n­i­tion der WHO sind über 50jährige alternde Men­schen, über 60jährige Ältere und ab Mitte Siebzig ist die Schall­mauer durch­brochen, der Men­sch ist alt. 

Dem äußeren Anschein nach sehen manche Men­schen allerd­ings mit Fün­fzig bere­its aus wie Greise und so einige Siebzigjährige traut man das Rentenal­ter noch lange nicht zu; im Durch­schnitt jeden­falls wer­den die Men­schen immer älter.

Der Wis­senschaftliche Beirat der Bun­desregierung schlägt nun vor, die Rente an die Lebenser­wartung zu kop­peln. Steigt die all­ge­meine Lebenser­wartung um drei Jahre, soll das Rentenein­trittsalter um zwei Jahre steigen, so die Idee der Wissenschaftler. 

Die Def­i­n­i­tion für die jün­gere Gen­er­a­tion ist dem­nach auch klar: Was die Renten ange­ht, seht ihr ganz schön alt aus. 

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