Nicht nur sauber, sondern cleany

Mrs. L beauf­tagt mich Fein­waschmit­tel zu besor­gen. Im hiesi­gen Super­markt am Regal für Waschmit­tel angekomen, staune ich nicht schlecht; das waschmit­tel­be­hei­matete Regal ist ca. 2 Meter hoch und zehn Meter lang und beherbergt auss­chließlich Waschmit­tel — und zwar in allen denkbaren und undenkbaren Far­ben und For­men und Agrarzustän­den, außer Plas­ma, so weit ich das sehen kann. 

Schwarzes Waschmit­tel ist ist eben­falls zu haben, meine Ver­mu­tung ein­er genialen Erfind­ung durch per­ma­nent ver­dreck­te Wäsche, bestätigt sich nicht. Das schwarze ist für schwarzes. Na gut, macht Sinn. Jeden­falls habe ich weit­er­hin Mühe, den Auf­trag des Her­an­schaf­fens des von Mrs. L her­be­orderten Fein­waschmit­tels auszuführen.

Ich hat­te schlichtweg den Humor der Wer­be­tex­ter unter­schätzt. Alle les­baren und bis dato klaren Begriffe auf den Ver­pack­un­gen sind näm­lich durch Kaud­er­welsch erset­zt worden. 

Waschmit­tel heißt jet­zt Aro­mather­a­pie, Sen­si­tive, Uni­ver­sal DISC, Free­bie new, Megaperls, Sev­ents Gen­er­a­tion und so weit­er und so fort. 

Nun bin ich nicht von vorgestern, ich weiß dass Worst Case keine Wurstk­iste ist und kann, jeden­falls rudi­men­tär, dem Deng­lishen fol­gen. Und wenn es denn dann unbe­d­ingt das hand­out sein muss, wenn die Brötchen fresh belegt und deli­cious sind, zu Meet­ings statt Besprechun­gen geladen wird und der Kol­lege ein schönes Week­end wün­scht — geschenkt. 

Das ich aber nicht mehr in der Lage bin ein­fache Einkäufe zu täti­gen, that makes me doch ein biss­chen concern.

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