Sauerländer Worte

Eigent­lich mag ich das Sau­er­län­der Idi­om gar nicht , aber selbst wenn man sich bemüht, man kommt aus sei­ner Spra­che nicht raus. So ist das Sau­er­län­disch zum einen von einer dras­ti­schen Ver­ein­fa­chung gekenn­zeich­net; der Geni­tiv exis­tiert prak­tisch nicht und die im Kau­sal­zu­sam­men­hang ein­lei­ten­den Wör­ter weil und dem, sind dem Sau­er­län­der eben­falls fremd. Das satz­be­kräf­ti­gen­de Wort „woll“ habe ich mir ja müh­sam abge­wöhnt, aber den­noch lässt sich die Her­kunft, wenn auch nur vom Ran­de des Sau­er­lands, nicht ver­leug­nen. Um das, was der Sau­er­län­der Spra­che nennt, etwas auf­zu­wer­ten, hat das woll-maga­zin ein Pla­kat mit typisch Sau­er­län­der Begrif­fen erstel­len las­sen. Soll wohl wat sein, woll?

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