Three Burials

„Würden Sie mir einen Gefallen tun und mich erschießen? Wissen Sie ich bin gläubig und möchte nicht in Ungnade fallen vor dem Herrn, wenn ich Selbstmord begehe.“

Eine von vielen skurrilen Begegnungen in dem grandiosen Film „Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada.“

Mike Norton (Barry Robert Pepper) ist als Grenzpolizist an die mexikanische Grenze versetzt worden. Der emotionslose Grenzer erschießt versehentlich den aus Mexiko illegal eingewanderten Mexikaner Melquiades Estrada, der sich in Texas ein bescheidenes Leben als Farmer aufgebaut hat. Norton kümmert der Tod Estradas nicht und er verscharrt den Mexikaner im Wüstensand. Den örtlichen Sheriff Belmont (gespielt von Country-Sänger Dwight David Yoakam) interessieren illegale Einwanderer herzlich wenig und so lässt er zwar Estrada exhumieren, legt den Fall aber schnell zu den Akten. Für ihn ist Estrada nur ein weiterer lästiger mexikanischer Einwanderer weniger. Die von Kojoten angefressene Leiche wird anonym in einem Armengrab beerdigt.

Estradas bester Freund, der Rancher Pete Perkins (Tommy Lee Jones, der auch Regie führte), wird von der Barbedienung Rachel über den wahren Mörder informiert. Perkins entführt den Grenzpolizisten Norton, lässt ihn die inzwischen mumifizierte Leiche des Mexikaners ausgraben und zwingt ihn den Toten nach Mexiko zu bringen, um ihn an seinem Heimatort ein drittes Mal zu begraben. Die beiden machen sich mit drei Pferden auf den beschwerlichen Weg durch Wüste und Berge. Auf dieser Reise kommt es zu einigen merkwürdigen Begegnungen, die den Grenzpolizisten Norton nicht nur wegen des dauernden Versuchs Perkins die Verwesung der Leiche seines Freundes z.b. mit Befüllung durch Frostschutzmittel aufzuhalten, an die Grenzen seiner physischen und psychischen Belastung führt.

Tommy Lee Jones beeindruckt als einsamer Cowboy in einem starken Film über Freundschaft, Ehre und Aufrichtigkeit.

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Ach was

Ach Du Schreck

Die katholische Kirche kommt nicht zur Ruhe. Nach immer mehr Meldungen über Mißbrauchsfälle, einem zu Ostern passenden Titel im Spiegel zur wohlmöglichen Fehlbarkeit des Papstes, Rücktrittsforderungen an den Pontifex Maximus (geht das überhaupt?), hat nun auch noch jemand das hier gefunden.
[via: Lupe der Satire-Blog]

Rewe beweist Humor

rewe

Der Discounter Rewe, der mit der Hausmarke “Ja!” der Konkurrenz seit Jahren den Kampf ansagt, hat Humor. Pünktlich zum 1.April präsentiert Rewe auf seiner Seite die Mitteilung, die Marke “Ja” in “Nö!” umbenennen zu wollen.

“Umfangreiche Marktforschungsstudien haben ergeben, dass eine Umbenennung von ja! in nö! – vor allem in Kombination mit der neuen Markenaussage – nö! Mehr zahl ich nicht! – den wandelnden Grundsätzen der Verbraucher in den Zeiten der Rezession entgegen kommt. Man geht davon aus, dass REWE mit der neuen Marke nö! eindeutig besser für den harten Wettbewerb mit den Discountern gerüstet ist.” Bild – und Textquelle: rewe.de