Briefe der Weltgeschichte XI

Am Morgen des 05. Februar 1913 kün­dig­te Kaiser Wilhelm per Telegramm sei­nen Besuch in Straßburg an. Man sol­le, so ging es aus dem Inhalt des Telegramms her­vor, die gesam­te Garnison um 12.00 Uhr auf dem Exerzierplatz antre­ten las­sen, um die Ankunft des Kaisers zu erwar­ten. 18.000 Soldaten und eine mit Fahnen geschmück­te Stadt waren am Mittag des 05. Februar bereit, den Kaiser zu emp­fan­gen, der nicht kam. Ein wegen psy­chi­scher Auffälligkeiten beur­laub­ter Zahlmeister mit Namen August Wolter hat­te sich den Scherz erlaubt und das gefälsch­te Telegramm als Postbote ver­klei­det der Administration der Stadt übergeben. 

August Wolter, Public domain, via Wikimedia

Quelle:wikipedia.org