Aufräumen

Meine Seite hakt, meldet der Provider. Google Page Speed zeigt nach einem Test einen unterirdis­chen Wert und last not least ver­sucht ein falsches Update mein Theme zu zer­schießen. Zeit also auszu­mis­ten und zu entstauben. Nach fast genau vier Jahren nun ein neues Design. Respon­siv und schnell sollte das Theme sein und dabei noch gut ausse­hen. Nicht ganz so ein­fach. Inspiri­ert hat mich der langjährige Blog­ger Horst Schulte, der mich ehrlich gesagt staunen lässt.

Seine Seite ist trotz rel­a­tiv aufwändi­ger Gestal­tung blitzschnell. Er nutzt als Unter­bau Gen­er­atePress, was mich dazu ver­an­lasst, das Theme eben­falls auszupro­bieren. Meine Seite lädt zwar lange nicht so schnell wie die des Blog­gerkol­le­gen, aber immer­hin bin ich bei der wichti­gen psy­chol­o­gis­chen Wartezeit von unter drei Sekun­den angelangt.

Eine Web­seite zu opti­mieren und sie in Google best­möglich zu platzieren ist wahnsin­nig viel Arbeit — deshalb meinen größten Respekt an Horst Schulte. Vie­len Dank und machen Sie bloß weiter!

Darwin Award 2020

Auch dieses Jahr wieder find­et die Preisver­lei­hung des Dar­win Award im Inter­net statt.Zur Erin­nerung: Der Dar­win Award wird meist posthum an Men­schen ver­liehen, die sich durch gren­zen­lose Dummheit aus dem Gen­pool ver­ab­schiedet haben. In diesem Jahr sind nominiert:

Der schießwütige Haus­be­sitzer aus dem US-Bun­desstaat Main, der sich mit ein­er selb­st­ge­bastel­ten Selb­stschus­san­lage an sein­er Haustür höch­steigen erschoss.

Eben­falls aus den USA, aus Mon­tana, ist der Pilot eines Pri­vat­flugzeuges nominiert. Obschon ihm aufge­fall­en war, dass eine Leck­age am Tank das Cock­pit liter­weise mit Sprit flutete, set­zte er den Flug nach einem Zwis­chen­stopp und den drin­gen­den Rat des dor­ti­gen Mechanikers, dies nicht zu tun, fort. Als er sich kurz nach dem Start anders entsch­ied, drehte er um. Dabei ver­lor er die Kon­trolle über das Flugzeug und endete auf­grund des aus­ge­laufe­nen Treib­stoffs in ein­er Riesenexplosion. 

Die dritte Nominierung wird an einen Über­leben­den ver­liehen, jedoch erfüllt der Kan­di­dat voraus­sichtlich das zweit­en Kri­teri­ums, weil aller Voraus­sicht nach das Skro­tum eben­falls in Mitlei­den­schaft gezo­gen wor­den ist und sich der Kan­di­dat so aus dem Gen­pool zurück­ge­zo­gen hat:

Zwei Fre­unde in Öster­re­ich nutzen an Sil­vester die Poback­en des Einen zur Abschuss­rampe für eine Feuer­w­erk­srakete. Der Auser­wählte hat sich nach Polizeiangaben offen­bar so erschrock­en, dass er die Poback­en fest zusam­menkniff; in Folge dessen kon­nte die Rakete nicht starten und ist im Bere­ich des Gesäßes explodiert.

Coronavirus

Inter­es­sant ist die offen­bar ras­ante Ver­bre­itung des Virus, aber nur in Chi­na. Die Seite gisanddata.maps.arcgis.com stellt die Ver­bre­itung des Virus weltweit dar. Vom Epizen­trum aus in Chi­na zeigt die Kurve der infizierten Men­schen steil nach oben. 

Waren es pro Tag bish­er in etwa 1000 neu Erkrank­te sind es jet­zt um die 3000 Men­schen pro Tag, die sich trotz der staatlichen Aufla­gen (Mund­schutz, Aus­gangssper­ren etc.) mit dem Coro­na Virus infizieren. 

In Deutsch­land und weltweit steigt die Zahl der Erkrankun­gen fast gar nicht an, bish­er sind kaum Men­schen erkrankt. Das mag auch daran liegen, dass eine strik­te Isolierung bei Ver­dacht auf eine Coro­na Infek­tion die Aus­bre­itung bish­er offen­bar verhinderte. 

Das Video eines Mark­tes in Chi­na als ange­blich­es EPI-Zen­trum der Aus­bre­itung stimmt so nicht. Der Film ist aufgenom­men auf einem tra­di­tionellen Markt in Indonesien.

Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht

Die geplante EU-Urhe­ber­recht­sre­form sieht in Artikel 13 vor, dass zukün­ftig Online­plat­tfor­men für von den Nutzern hochge­ladene Inhalte haften, wenn Urhe­ber­rechtsver­let­zun­gen fest­gestellt werden. 

“Dien­stean­bi­eter der Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft, die große Men­gen der von ihren Nutzern hochge­lade­nen Werke und son­sti­gen Schutzge­gen­stände in Absprache mit den Rechtein­hab­ern spe­ich­ern oder öffentlich zugänglich machen, ergreifen Maß­nah­men, um zu gewährleis­ten, dass die mit den Rechtein­hab­ern geschlosse­nen Vere­in­barun­gen, die die Nutzung ihrer Werke oder son­sti­gen Schutzge­gen­stände regeln, oder die die Zugänglichkeit der von den Rechtein­hab­ern genan­nten Werke oder Schutzge­gen­stände über ihre Dien­ste unter­sagen, einge­hal­ten werden.”

Was vernün­ftig klingt, kön­nte in der Aus­führung dazu führen, dass Inhalte mit automa­tis­chen Fil­tern vom Upload aus­geschlossen wer­den. Diese “Upload­fil­ter” kön­nen allerd­ings beispiel­sweise nicht zwis­chen ein­er Urhe­ber­rechtsver­let­zung und Satire unterscheiden. 

Zitate aus Artikeln zu übernehmen, würde in Zukun­ft nicht mehr möglich sein. Memes, also Par­o­di­en, die mit­tels Text und Orig­i­nal Bild­ma­te­r­i­al zu ein­er Art Kun­st­form im Netz aufgestiegen sind, wür­den aller Voraus­sicht nach eben­falls geblockt. 

Vom Grund­satz muss befürchtet wer­den, dass das Inter­net sich ein­er Art frei­willi­gen Zen­sur aussetzt. 

Netzlese

Wenn Heimat­min­is­ter See­hofer, so wie er behauptet, tat­säch­lich in den achtziger Jahren im Inter­net unter­wegs war, hätte er wahrschein­lich nicht viel gese­hen. Das Netz wie wir es ken­nen, entwick­elte sich erst ab Anfang bis Mitte der neun­ziger Jahre zu einem Medi­um für alle. Neben dem großen Dot­com Boom schuf das Netz eine Vielzahl von Net­z­pi­onieren, die das neue Medi­um zum pub­lizieren ani­mierte. Durch die leicht zu erler­nende Ausze­ich­nungssprache HTML kon­nte jed­er seine per­sön­lichen Präferen­zen öffentlich machen. Das führte nicht nur zu skur­rilen Net­za­uftrit­ten, wie die des bekan­ntesten Exhi­bi­tion­is­ten String Emil, den es tat­säch­lich noch gibt, son­dern oft­mals zu ambi­tion­ierten Ver­suchen, eine gewisse Sinnhaftigkeit von Design und Inhalt unter Ver­wen­dung meist rudi­men­tär­er HTML-Ken­nt­nisse zu vereinen. 

Bei vie­len ist es beim Ver­such geblieben und die größten Trash-Seit­en schafften sein­erzeit eine Nominierung auf der endgülti­gen Müll­seite. Die Müll­seite wird seit 2007 nicht mehr aktu­al­isiert, was zum einen schade ist, aber zum anderen ver­ständlich, da seit dieser Zeit vorge­fer­tigte Blogsys­teme mit entsprechen­den Themes die Des­ig­nar­beit über­nah­men und so der Ein­heits­brei von Word­Press Themes den muti­gen „Design­seit­en“ Platz machte. 

Aber es gibt sie noch, die ver­we­ge­nen Seit­en. Uner­schrock­ene Web­mas­ter, die sich den ästhetis­chen Grund­prinzip­i­en behar­rlich ver­weigern, grundle­gende HTML-Regeln mutig mis­sacht­en und den Besuch­er mit selb­st­ge­fäl­liger Orthogra­phie überraschen.

Da wäre WoGru, der tat­säch­lich in der Grotesk-Schrif­tart Com­ic Sans MS Belan­glos­es inhaltlich über­sichtlich zur Ver­fü­gung stellt. Warum er die Seite nicht löscht, die offenkundig als Home­pagele­iche überspan­nter Ambi­tion die Hochzeit im Netz zu präsen­tieren übrig geblieben ist, bleibt sein Geheimnis.

Dipl.-Ing. Jür­gen A. Neu­ber hinge­gen weist in sein­er His­to­rie darauf hin, sich tat­säch­lich noch um seine Seite zu küm­mern. Der let­zte Ein­trag datiert auf den 10. Jan­u­ar 2019. Jür­gen A. Neuber’s Design zeich­net sich durch eine absolute Unüber­sichtlichkeit in der Hin­ter­grund­farbe grau, fünf ver­schiede­nen Schrift­far­ben und wild verteil­ten Tex­ten aus, die zu allem Über­fluss teil­weise unter­strichen sind. In den Tex­ten dann, eben­falls wild gestreut, etliche Links zu den ver­schieden­sten The­menge­bi­eten, die den Dipl.-Ing. aus Sach­sen interessieren. 

Karl Fritsch nen­nt eine Home­page sein Eigen, bei der man die Ver­mu­tung haben kön­nte, es han­dle sich um Satire. Die Seite blinkt und schre­it in allen Far­ben. Die einzi­gen Hin­weise darauf, dass es sich bei Karl Fritsch um eine tat­säch­lich existierende Per­son han­deln kön­nte, ist ein ver­steck­tes Impres­sum und die Tat­sache, dass auf der Seite nach ein­er Part­ner­in gesucht wird, die schlank, Nich­traucherin und haushalt­saf­fin ist. 

Android sicher machen

Wer sich mit dem Sicher­heits­gedanken rund ums Smart­phone beschäftigt, lan­det schnell auf dem Blog von Mike Kuketz.

Kuketz ist Sicher­heit­sex­perte und hat bere­its vor drei Jahren eine Artikelserie zum The­ma Your Phone Your Date – Android ohne Google veröffentlicht.

Da ich immer schon mal rooten wollte und die Gewährleis­tung für mein Handy abge­laufen war, habe ich diese Artikelserie zum Anlass genom­men, mein Handy google­frei zu machen. 

Zunächst ist das ein langer und müh­samer Weg mit vie­len Rückschlä­gen, der Weg und vor allem das Ziel lohnen die Mühe.

Inter­es­sant war für mich – und das ist nur eine Bestä­ti­gung meines Tuns – wie Google immer wieder ver­sucht auf das Smart­phone zu gelan­gen, um entsprechend Dat­en abzu­greifen. Ich habe beobachtet, dass über ver­schiede­nen Google Apps mehrere hun­dert Mal eine Verbindung vom Smart­phone zum Serv­er aufge­baut wor­den ist und das sich­er nicht immer zu Updatezwecken. 

Ich will Google nicht ver­teufeln; die Dien­ste der Num­mer eins im Inter­net und auf dem Smart­phone sind mon­etär gese­hen kosten­los und funk­tion­ieren her­vor­ra­gend. Die Preis dafür wird von den Daten­händlern in Bits und Bytes gemessen.

Zwei Dinge habe ich im Vor­feld fest­stellen kön­nen: Die Bequem­lichkeit obsiegt in vie­len Fällen über den Sicher­heits­gedanken und zweit­ens: Auch wenn Google sich den Anschein von unendlich­er Men­schen­fre­undlichkeit gibt, per­sön­liche Dat­en greift der Android-Entwick­ler und Inter­net­gi­gant trotz­dem zur weit­eren Ver­w­er­tung ab. Selb­st dann, wenn das in den Google eige­nen Ein­stel­lun­gen restrik­tiv unter­bun­den wird. 

Vor­ab sei gesagt: Das Pro­jekt funk­tion­iert nicht (zumin­d­est nach mein­er Erfahrung) mit dem Betrieb­ssys­tem, das ab Werk instal­liert ist. (Stock-Rom) Notwendig ist eine soge­nan­nte Cus­tom-Rom, also eine mod­i­fizierte Ver­sion des Google-Betrieb­ssys­tems Android ohne Google-Apps. Man muss sich also auch mit dem Flashen ein­er Cus­tom-Rom beschäftigen. 

Per­sön­lich habe ich mich für die Cus­tom-Rom Lin­eageOS 14.1 entsch­ieden. Vorteil ein­er offiziellen Dis­tri­b­u­tion ist, dass die monatlichen Android-Sicher­heitspatch­es zeit­nah zum Update bere­it­ste­hen. Somit kön­nen auch ältere Smart­phones, die vom Her­steller nicht mehr upge­datet wer­den prof­i­tieren; oft­mals sog­ar von ein­er neueren Android-Version. 

Obschon es an der ein oder anderen Stelle vielle­icht noch hakt, kann ich jet­zt schon fest­stellen: Mein Smart­phone ist derzeit nicht nur Google – und Anbi­eter­frei (Sam­sung und Co. saugen selb­stver­ständlich auch noch ein­mal reich­lich Dat­en), das Akku hält auf­grund der noch weni­gen zuge­lasse­nen Verbindun­gen auch länger und das Smart­phone ist schneller geworden. 

Für Tech­nikbegeis­terte lohnt der Blick auf Mike Kuketz Blog auf jeden Fall – vielle­icht ist die doch rel­a­tiv radikale Lösung vom Handy ohne Google inter­es­sant genug, sie auszuprobieren. 

Google — auf dem Weg zur künstlichen Intelligenz?


Update 25.12.2017: Der Spiegel hat Zukun­fts­forsch­er gebeten, ihre Ein­schätzung vom Leben im Jahre 2037 zu geben.
Das Smart­phone meldet sich auf dem Park­platz des Dis­coun­ters Rewe: Eine Mit­teilung über heutige Ange­bote im Rewe Markt ploppt auf. Noch im Auto spe­ichere ich für heute Nach­mit­tag per Sprach­be­fehl eine Notiz – Google übern­immt den Rest. Bei in der Notiz gespe­icherten Orten schlägt Google passend vor, die Route zu errech­nen und an Google-Maps zu übergeben.
Wer mit aktiviertem Stan­dort Ver­lauf an einem frem­den Ort ein Foto macht, ken­nt das: Sin­ngemäß fragt Google, ob sie das Foto in Google Maps hochladen wollen. Ein im Garten gemacht­es Foto zu Hause fragt Google nicht an. Das wäre auch kon­trapro­duk­tiv, der Google Serv­er würde über­schwemmt mit Blumenbildern. 

Bish­er sind diese Algo­rith­men ein­fache Wenn-Dann Abfra­gen, wobei beispiel­sweise Google bere­its viel weit­er mit der „Schaf­fung“ kün­stlich­er Intel­li­genz sein dürfte. Bequem­lichkeit macht träge und so sind wir bere­its Gefan­gener der Tech­nik, die uns das Smart­phone bere­it­stellt. Die meis­ten Nutzer sind sich über die Kon­se­quen­zen jedoch im Unklaren. 

Das Sys­tem dahin­ter ist genial: Als Monop­o­list in Betrieb­ssys­te­men für Handys und mit der Such­mas­chine als Tor zum Netz ist Google unange­focht­en die Num­mer eins der dig­i­tal­en Welt. Durch die erzwun­gene Imple­men­tierung ver­schieden­er Apps auf dem Smart­phone spe­ichert Google alles, was wir mit dem Smart­phone machen und sendet es zur Auswer­tung an die Google Serv­er – tausend­fach am Tag.

Die von mir pro­tokol­lierte Anwen­dung kon­tak­tierte inner­halb von zwei Stun­den fast 2000 mal den Server.

Was passiert, wenn kün­stliche Intel­li­gen­zen ein Bewusst­sein entwick­eln und Dat­en und Pro­file aller Android-Smart­phone Besitzer vorliegen? 

Kön­nen wir über­haupt noch ein Android-Smart­phone nutzen, ohne jeden Tag alles von uns preis zu geben? 

Der IT-Sicher­heit­sex­perte Mike Kuketz hat in ein­er Artikelserie den Weg zum Google freien Smart­phone beschrieben. Es lohnt sich zumin­d­est mal darüber nachzudenken. 

In meinem Tech­nik-Blog habe ich die grundle­gend­sten Dinge für das Rooten, bzw. Flashen eines Smart­phones unter Lin­ux beschrieben.

Instagram – Fotos über PC hochladen

Von Hause aus bietet Insta­gram keine Möglichkeit Fotos auch über den PC hochzu­laden. Nur über die zu instal­lierende App auf dem Smart­phone lässt sich Insta­gram nutzen. Das hat natür­lich einen Grund; Insta­gram gehört zu Face­book und ist nicht nur an den Fotos son­dern auch an den Nutzer­dat­en wie z.b. den eige­nen Stan­dort inter­essiert, wenn die Stan­dorterken­nung auf dem Smart­phone eingeschal­tet ist. 

Manch ein­er möchte nun Insta­gram als Fotoal­bum am PC nutzen, ohne sich die App auf das Handy zu laden. 

Mit dem Brows­er Chrome und unter Zuhil­fe­nahme der Entwick­ler­w­erkzeuge lässt sich das machen. 

Im Brows­er Chrome die Adresse von Insta­gram aufrufen, oben rechts unter den drei Punk­ten das Menü anwählen → Weit­ere Tools → Entwick­ler­tools. In dem Menü rechts die mobile Ansicht wählen. Die Seite sollte jet­zt links als mobile Ansicht erschienen sein. 

Oben lässt sich jet­zt noch die Größe und/oder ein Smart­phone simulieren. F5 drück­en, um die Seite zu aktualisieren. 

Jet­zt kann die Kon­sole über den Close-But­ton oben rechts geschlossen wer­den und man ist wieder in der vollen Browser­an­sicht. Chrome simuliert nun für Insta­gram den Aufruf der Seite über das angewählte Smart­phone und es erscheint, trotz Browser­an­sicht, unten ein Menü zum Hochladen von Bilder oder Videos. 

Eine Frau, die es nicht gibt

Denise Fritsch ist jung, gut aus­ge­bildet und wie so viele Leute in ihrem Alter im Inter­net aktiv. Denise liebt Frauen, in ihrem Blog Fritschis Welt out­et sich Denise Anfang des ver­gan­genen Jahres und erhält viel Zus­pruch in den Kom­mentaren. Es sind einige sehr ermuti­gende Kom­mentare dabei. Der Kom­men­tar ein­er Jas­min Nico­let­ta Gold­mann gefällt Denise besonders. 

Die bei­den jun­gen Frauen fre­un­den sich virtuell an, kom­mu­nizieren in den sozialen Net­zw­erken miteinan­der und ver­lieben sich schließlich. Ende gut alles gut? Lei­der nein, Jas­min Nico­let­ta Gold­mann ist ein Real-Fake, eine Scheinex­is­tenz, eine Per­son, die es offen­sichtlich nicht gibt. 

Das per­fide dabei: der oder diejenige hat beim Auf­bau der falschen Iden­tität dabei keine Mühen gescheut; im Netz ist Jas­min Nico­let­ta Gold­mann unter anderem auf Twit­ter aktiv, sie hat ein Face­book-Pro­fil zwei Blogs, stellt auf youtube Videos ein.

Als es endlich darum geht, sich per­sön­lich ken­nen zu ler­nen, erkrankt Jas­min angeblich. 

Die let­zte Nachricht, die Denise erhält, ist von ein­er ange­blichen Fre­undin von Jas­min, die ihr mit­teilt, dass Jas­min plöt­zlich ver­stor­ben sei. Die ganze span­nende, wenn auch trau­rige Geschichte erzählt Denise in ihrem Blog.