Wahr und Unwahr

Wahr ist, dass der dem im zwei­ten Weltkrieg für die Ermordung etli­cher Dissidenten ver­ant­wort­li­che Stepan Bandera zuge­neig­te „Repräsentant eines ernst zu neh­men­den Staates ersicht­lich unge­eig­ne­ter Moralpöbler“¹, Andrij Melnyk, den ver­stor­be­nen Faschisten Bandera im Jahr 2015 mit Blumen am Grab ehr­te.

Unwahr ist, dass ab sofort alle Botschafter mit einem Faible für Autokratie und Massenerschießungen einen Ehrenkranz für ver­stor­be­ne Nationalsozialisten in der Bundesrepublik nie­der­le­gen dürfen. 

Wahr ist, dass Friedrich Merz den Deutschen erklärt, dass ihr Wohlstand vor­erst vor­bei sei. 

Unwahr ist, dass der Oppositionsführer und CDU-Chef als sicht­ba­ren Beweis dafür eines sei­ner Flugzeuge ver­kau­fen will.

Wahr ist, dass die Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in guter Tradition unfä­hi­ger Verteidigungsminister und — minis­te­rin­nen steht. 

Unwahr ist, dass ihr Desinteresse an dem Amt dar­auf zurück­zu­füh­ren ist, dass sie rund um die Uhr ihren erwach­se­nen Sohn beauf­sich­ti­gen muss.

¹ Thomas Fischer in Spiegel-online.

Wahr und Unwahr

Wahr ist, dass NRW‘s Umweltministerin Ursula Heinen-Esser wäh­rend der Flutkatastrophe im Ahrtal zwecks Vergnüglichkeiten auf der son­ni­gen Insel Mallorca weilte.

Unwahr ist, dass das belieb­tes­te Lied des Abends das der Sängerin Juli gewe­sen sein soll. 

Wahr ist, dass Verkehrsminister Wissing bekannt gab, dass sich ein ange­dach­tes Tempolimit auf deut­schen Autobahnen schon des­halb nicht ein­füh­ren las­se, weil man nicht genug Verkehrsschilder hätte. 

Unwahr ist, dass alle Kriminellen nun hof­fen, straf­frei aus­zu­ge­hen, weil Schreibpapier für einen Haftbefehl eben­falls knapp ist. 

Wahr ist, dass die bei­den gro­ßen Kirchen in Deutschland Waffenlieferungen an die Ukraine als legi­tim ansehen.

Unwahr ist, dass die Kirchen zum Ostermarsch in die­sem Jahr unter dem neu­en Motto: „Frieden schaf­fen nur mit Waffen“ aufrufen.

Wahr und Unwahr

Wahr ist, dass der aus sei­ner Partei aus­ge­tre­te­ne Ex-AFD Chef Meuthen der AFD tota­li­tä­re Ansätze beschei­nigt und ihr damit end­gül­tig den Nimbus einer bür­ger­li­chen Partei genom­men hat. 

Unwahr ist, dass das der AFD gescha­det hätte. 

Wahr ist, dass Erika Steinbach einen Antrag auf Mitgliedschaft in der AFD gestellt hat.

Unwahr ist, dass die Rechtsausleger Hans-Georg Maaßen, Thilo Sarrazin und Max Otte gleich­sam um eine Aufnahme in die AFD gebe­ten hätten. 

Wahr ist, dass Bundeskanzler Scholz oft­mals viel redet und wenig sagt.

Unwahr ist, dass er das bei Willi Brandt gelernt hätte.

Wahr ist, dass es ein Grundsatz der Bundesrepublik ist, kei­ne Waffen in Krisengebiete zu liefern.

Unwahr ist, dass es ein Grundsatz der Bundesrepublik ist, kei­ne Waffen in Krisengebiete zu liefern.

Wahr und Unwahr L

Wahr ist, dass Armin Laschet kei­ner­lei Überzeugungen, Ideen oder Pläne für die Zukunft der Bundesrepublik mit ihm als mög­li­chen Kanzler hat.

Unwahr ist, dass ihn das aus dem Grund nach der ver­lo­re­nen Wahl in einer wei­te­ren Koalition von SPD und CDU zum Verkehrsminister qualifiziert.

Wahr ist, dass Außenminister Maaß die größ­te Fehleinschätzung und Peinlichkeit sei­nes Lebens offen­bart hat.

Unwahr ist, dass das sei­ne Slim-Fit Anzüge betrifft



Wahr ist,
dass Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer etwas vom Kuchenbacken ver­steht.

Unwahr ist, dass die Politik erkannt hat, dass das ihre ein­zi­ge Fähigkeit ist.

Wahr ist, dass der ehe­ma­li­ge Fraktionschef der AFD, Uwe Junge, Mitglieder und Sympathisanten der radi­ka­len Rechtsauslegerpartei als blö­ken­de Stammtischproleten bezeich­net hat.

Unwahr ist, dass die Charakterisierung der AFD-Wähler und AFD-Symphatisanten ein Geheimnis war.

Wahr und Unwahr XLIX

Wahr ist, dass die Taliban Afghanistan zurückerobern.

Unwahr ist, dass die Rekordgeschwindigkeit beim Zurückerobern vor allem auf den Neubau der Infrastruktur zurück­zu­füh­ren ist.

Unwahr ist auch, dass Haibatullah Akhundzada, Anführer der Taliban in Afghanistan, gesagt haben soll: »Straßen bau­en, dass kön­nen die Deutschen wie kein anders Volk der Welt, مہربانی.«

Wahr ist, dass Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder gegen das Aus der Currywurst in einer Kantine bei VW protestiert.

Unwahr ist, dass Kumpel Putin VW auf­kauft, um die Produktion kom­plett auf Currywürstchen umzustellen. 

Wahr ist, dass die Energiewende mit der Elektrifizierung des Verkehrs, des Heizbedarfs und der vor­an­schrei­ten­den Digitalisierung einen Mehr-Strombedarf von ca. 100 Milliarden Kilowattstunden nach sich zieht.

Unwahr ist, dass alle euro­päi­schen Nachbarn sich bereits die Hände rei­ben, noch mehr von ihrem Atom – und Kohlestrom zu deut­lich höhe­ren Preisen nach Deutschland zu verkaufen. 

Unwahr ist auch, dass Frankreich ange­bo­ten hat, auf eine Preiserhöhung ihres gelie­fer­ten Atomstroms zu ver­zich­ten, wenn Deutschland im Gegenzug Frankreichs Atommüll entsorgt. 

Wahr und Unwahr XLVIII

Wahr ist, dass Verschwörungstheoretiker und CDU — Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen sich gegen die Pressefreiheit aus­spricht und Gesinnungstest für Journalisten fordert.

Unwahr ist, dass Maaßen bereits für »die Zeit danach« ein Schriftleitergesetz for­mu­liert hat.

Wahr ist, dass die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock über­zo­gen hat und sogar die TAZ ihr nahe­legt, von ihrer Kandidatur zurückzutreten.

Unwahr ist, dass es eine gute Idee ist, unbe­dingt die kopier­be­schä­dig­te SPD-Politikerin Franziska Giffey in Plagiatsaffären als Fürsprecherin zu haben.

Wahr ist, dass aus­ge­rech­net Friedrich Merz es sich mit dem Verein zur Pflege des kon­ser­va­ti­ven Markenkern der CDU/​CSU, der soge­nann­ten Werte-Union, ver­scherzt hat.

Unwahr ist, dass die Werte-Union sich dafür aus­spricht, in Rückbesinnung auf Vergangenes nur noch Wirtschaftslenker zu unter­stüt­zen, die nach Vorstellungen ihres neu­en Vorsitzenden Max Otte , fern­ab der rei­nen Geldvermehrung in der Lage sind, für einen geplan­ten Endsieg Umbruch die­ses Mal »Butter und Kanonen« gleich­zei­tig zu produzieren. 

Wahr und Unwahr XLVII

Wahr ist, dass Altbundeskanzler Schröder eine Entschädigung von 22.000 Euro an den Ex-Mann sei­ner jet­zi­gen Gemahlin zah­len soll.

Unwahr ist, dass Schröder sich mit sei­nem Vorgänger auf eine Ratenzahlung geei­nigt haben soll.

Wahr ist, dass die gen­der­ge­rech­te Sprache nicht nur bescheu­ert aus­sieht, son­dern bei der Aussprache auch so klingt.

Unwahr ist, dass die Beidnennung der Geschlechter, die es bereits seit dem 15. Jahrhundert gibt, nur des­halb abge­lehnt wird, weil man damit nie­man­den so schön ärgern kann. 

Wahr ist, dass Gesundheitsminister Jens Spahn in der Zeit der Pandemie viel ver­spro­chen und weni­ger gehal­ten hat.

Unwahr ist, dass Luxusminister Spahn in Zukunft einem neu geschaf­fe­nen Ankündigungsministerium vor­ste­hen soll.