Wahr und Unwahr XLVII

Wahr ist, dass Altbundeskanzler Schröder eine Entschädigung von 22.000 Euro an den Ex-Mann sei­ner jet­zi­gen Gemahlin zah­len soll.

Unwahr ist, dass Schröder sich mit sei­nem Vorgänger auf eine Ratenzahlung geei­nigt haben soll.

Wahr ist, dass die gen­der­ge­rech­te Sprache nicht nur bescheu­ert aus­sieht, son­dern bei der Aussprache auch so klingt.

Unwahr ist, dass die Beidnennung der Geschlechter, die es bereits seit dem 15. Jahrhundert gibt, nur des­halb abge­lehnt wird, weil man damit nie­man­den so schön ärgern kann. 

Wahr ist, dass Gesundheitsminister Jens Spahn in der Zeit der Pandemie viel ver­spro­chen und weni­ger gehal­ten hat.

Unwahr ist, dass Luxusminister Spahn in Zukunft einem neu geschaf­fe­nen Ankündigungsministerium vor­ste­hen soll. 

Wahr und Unwahr XLVII

Wahr ist, dass offen­sicht­lich vie­le Politiker »Provisionen« für einen legi­ti­men Teil ihres Politikerlohns halten. 

Unwahr ist, dass Voraussetzung für eine Karriere in der Politik wenigs­tens drei nach­weis­ba­re Geldeinzahlungen auf das pri­va­te Konto sind, die nichts mit der Abgeordnetenentschädigung zu tun haben. 

Wahr ist, dass die Aktion #alles­dicht­ma­chen eini­ger Schauspieler, die die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung iro­nisch kri­ti­sie­ren soll­te, kom­plett in die Hose gegan­gen ist. Wahr ist auch, dass eini­ge Schauspieler augen­schein­lich nicht wuss­ten, um was es über­haupt geht und völ­lig über­rascht wor­den sind von der Reaktion der Öffentlichkeit.

Unwahr ist, dass die meis­ten Schauspieler ihr Gesicht in jede Kamera hal­ten und alles vor­tra­gen, was immer ihnen ein halb­wegs bekann­ter Regisseur als Textscript überreicht. 

Wahr ist, dass die Aufklärung zu den Missbrauchsfällen in der katho­li­schen Kirche immer noch durch Kardinal Woelki aus­ge­bremst wird.

Unwahr ist, dass Woelki bewei­sen will, die Missbrauchsfälle wür­den auf einer Fehlinterpretation der Textstelle: “Lasset die Kinder zu mir kom­men”, im Markusevangelium beruhen. 

Wahr und Unwahr XLVI

Wahr ist, dass Gesundheitsminister Jens Spahn für sei­ne Villa 4,125 Millionen Euro bezahlt hat.

Unwahr ist, dass die deut­schen Apotheker sich an der Kaufsumme aus Dank für das gute Geschäft mit dem Mund-Nasen-Schutz betei­ligt hätten.

Wahr ist, dass immer mehr Priester die Segnung und Anerkennung von homo­se­xu­el­len Paaren von der katho­li­schen Kirche fordern.

Unwahr ist, das die katho­li­sche Kirche Homosexualität schon des­halb nicht aner­kennt, weil die Kleriker sonst Schwierigkeiten hät­te, an die bis dato wort­wört­li­che Auslegung der Bibel für ihre Anhänger zu verteidigen. 

Wahr ist, dass die CDU der­zeit schwer an der Affäre eini­ger ihrer Mitglieder bezüg­lich Korruption und Vorteilsnahme zu tra­gen hat.

Unwahr ist, dass eine Vielzahl von Affären (Affären mult. sozu­sa­gen ;-), Roland Koch als Lehrstuhlinhaber an einer pri­va­ten Wirtschaftsakademie qua­li­fi­ziert haben.

Wahr und Unwahr XLV

Wahr ist, dass in die­sem Jahr der Karneval in ganz Deutschland aus­ge­fal­len ist.

Unwahr ist, dass die Hamburger davon etwas bemerkt hätten.

Wahr ist, dass die Bewegung der Frauen in der katho­li­schen Kirche, Maria 2.0, mehr Rechte für sich einfordern. 

Unwahr ist, dass der Klerus zur Stärkung des Frauenbildes in der katho­li­schen Kirche die freie Wahl der Farbe der Putzeimer verspricht.

Wahr ist, dass die Jugendorganisation der AFD in Bayern davor warnt, sich der jugend­li­chen Triebe mit­tels Selbstbefriedigung zu entledigen.

Unwahr ist, dass die vom Verfassungsschutz wegen rechts­ex­tre­mis­ti­scher Umtriebe beob­ach­te­te Jugendorganisation ihre Argumentation auf die Verschwendung wert­vol­ler Ressourcen des deut­schen Volkskörpers stützt. 

Wahr und Unwahr XLIV

Wahr ist, dass der ehe­ma­li­ge CDU-Generalsekretär und Politrentner Peter Tauber nicht ver­ste­hen kann, war­um sei­ne Kolleginnen und Kollegen nicht mehr Pausen vom Job machen.

Unwahr ist, dass hun­dert­tau­sen­de Maurer, Dachdecker und Fliesenleger Taubers Beispiel fol­gen wol­len und ihren Job schmei­ßen, um auch mit Mitte 40 in den Ruhestand zu gehen. 

Wahr ist, dass die ers­ten Impfungen gegen Covid-19 erfolgt sind.

Unwahr ist, dass alle Geimpften am nächs­ten Microsoft-Produkte erwor­ben haben. 

Wahr ist, dass etli­che Impfgegner das Angebot einer Impfung gegen Covid-19 wohl ableh­nen werden. 

Wahrscheinlich ist, dass unge­impf­te Bürgerinnen und Bürger in den ande­ren Ländern der Welt als Urlauber nicht will­kom­men sind. Unwahr ist, dass die meis­ten Impfgegner als deut­sche Volkskörper sowie­so nur Urlaub im Heimatland machen. 

Wahr und Unwahr XLIII

Wahr ist, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer neben der ver­patz­ten Maut, ein wei­te­res Projekt in den Sand gesetzt hat, das den Steuerzahler teu­er zu ste­hen kommt.

Unwahr ist, dass Scheuer die ver­schwen­de­ten Millionen als Konjunkturprogramm für not­lei­den­de Berater in Corona-Zeiten verbucht.

Wahr ist, dass es bei den Verschwörungsphantasten popu­lär ist, sich mit Widerstandskämpfern des drit­ten Reichs zu vergleichen.

Unwahr ist, dass die gefähr­li­che Erdrotationswärme im Zusammenhang mit der Satellitenstrahlung und der Einsatz kin­der­bluts­au­fen­der Elitekämpfer, von Bill Gates mit Sendereinheiten aus­ge­stat­tet zu einer Zerbröselung des Thalamus und des Frontallappen geführt hat und die Querbalkenträger nichts für ihren Schwachsinn können. 

Wahr ist, dass der schei­den­de Präsident der USA alle sei­ne treu­en Vasallen durch Begnadigung vor einer Strafverfolgung schüt­zen möchte.

Unwahr ist, dass Donald Trump die­je­ni­gen die sich von ihm abge­wandt haben, zur bes­ten Besuchszeit im Washingtoner Zoo den Löwen zum Fraß vor­wer­fen las­sen will. 

Wahr und Unwahr XLII

Wahr ist, dass eini­ge Politiker der AFD zu Gewaltphantasien neigen.

Unwahr ist, dass dis­so­zia­le Verhaltensweisen für ein Spitzenamt in der AFD uner­läss­lich sind.

Wahr ist, dass der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ca. 500 Millionen an Steuergeldern für die geschei­ter­te Maut ver­zockt hat.

Unwahr ist, dass das Konsequenzen hätte.

Wahr ist, dass Donald Trump in sei­nem ers­ten Jahr als Präsident 750 Dollar Einkommenssteuer bezahlt hat.

Unwahr ist, dass die gerin­ge Steuerlast einer cle­ve­ren Geschäftsstrategie zu ver­dan­ken ist.