Darwin Award 2017

Die Seite darwinawards.com ver­leiht jähr­lich und post­hum den Preis für die blöd­sin­nigs­te Art, sich aus dem Leben zu kata­pul­tie­ren. In die­sem Jahr geht der Darwin Award an: 

Den Mann in Dortmund, der einen Fahrkartenautomat spren­gen woll­te und dabei von der abspreng­ten Vorderfront des Automaten erschla­gen wor­den ist. 

Den Wachmann, der sich mit einer ille­ga­len Waffe im Hosenbund die Hoden weg schoss. Der Mann über­leb­te und wur­de vom Richter auf­grund des Verlustes zu einer gerin­gen Strafe ver­ur­teilt. Aufgenommen in die Nominierung ist er, weil die Statuten zur Verleihung neben dem Tod auch die Unfruchtbarkeit als Kriterium aner­ken­nen, da sich die­se Kandidaten sich auf­grund von Zeugungsunfähigkeit eben­falls aus dem Genpool verabschieden. 

Ein 47jähriger Mann ver­such­te sich an der Flucht aus sei­nem Zimmer, wo ihn die auf­grund Alkoholgenusses besorg­te Mutter ein­ge­schlos­sen hat­te. Das dazu benutz­te Ethernet-Kabel hielt dem Gewicht nicht stand und der Mann stürz­te aus dem 9. Stock. 

Den Einbrecher, der sich nach Entfernen eini­ger Dachschindeln durch das Dach in eine Apotheke zwän­gen woll­te, an sei­ner Kleidung unglück­lich im Halsbereich hän­gen blieb und sich stran­gu­lier­te. Erst nach ein­set­zen­der Verwesung auf­grund des Geruchs wur­de der arme Tropf gefunden. 

Platz eins geht an den Mann, der beim Versuch umkam, einen Elefantenbullen nebst zwei jun­gen Männchen zu einem Selfie zu ani­mie­ren. Um den Elefantenbullen auf die Lichtung zu trei­ben, pro­vo­zier­te er mit zwei Freunden die Elefanten; der Elefantenbulle folg­te der Aufforderung und tram­pel­te einen der Männer tot.