Datenkraken

Wen es wirk­lich noch wun­dert, dass mit Kun­den­da­ten ein schwung­haf­ter Han­del getrie­ben wird, dem ist wohl auch nicht mehr zu hel­fen. Von Tank­kar­ten über Brot­kar­ten, von Rabatt­kar­ten im Bau­markt; selbst beim eigent­lich kos­ten­frei­en Erwerb von gel­ben Säcken zur Müll­tren­nung ist jeder auf­ge­for­dert, sei­ne Daten zu hin­ter­las­sen — und tut dies meist auch. Alle die­se Daten wer­den aus­ge­wer­tet um Kun­den­pro­fi­le zu erstel­len oder sie wer­den ver­kauft. Da wird die Bequem­lich­leit leicht zur Nach­läs­sig­keit, wenn z.b. an der Lot­to­an­nah­me­stel­le all­zu schnell ein Kärt­chen zu haben ist, das pro­blem­lo­se Abbu­chung und selbst­ver­ständ­lich auch eine pro­blem­lo­se Gewinn­ver­bu­chung auf das ange­ge­be­nen Kon­to garan­tiert. Merk­wür­di­ger­wei­se sind die, denen vor­ge­wor­fen wird, ihre Daten nur all­zu leicht­fer­tig ins Netz zu stel­len, wesent­lich vor­sich­ti­ger. Web­sei­ten­be­trei­ber wis­sen halt in der Regel auf was es ankommt — und was tun­lichst ver­mie­den wer­den sollte. 

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