Mathematisch korrekt geschmückt

„Frü­her war mehr Lamet­ta“, mecker­te Opa Hop­pen­stedt in Lori­ots urko­mi­schen Stück „Weih­nach­ten bei Hoppenstedts.“ 

Klar, der öko­lo­gisch kor­rek­te Baum, ohne Lamet­ta aber poli­tisch kor­rek­tem Baum­schmuck mit acht Stroh­ster­nen und fünf Äpfeln, ist genau so häss­lich wie die kit­schi­ge Plas­tik­tan­ne, an der vor lau­ter Kugeln und Lamet­ta kein Grün am Baum mehr zu ent­de­cken ist. 

Wer sich nun nicht sicher ist, wie­viel Baum­schmuck so eine Tan­ne geschmacks­ner­ven­tech­nisch ver­trägt, dem kann gehol­fen wer­den. Wie für so vie­les, gibt es auch für die Optik eines Weih­nachts­baums eine mathe­ma­ti­sche For­mel, mit deren Hil­fe sich die kor­rek­te Anzahl an Kugeln, Lich­tern und Lamet­ta für jeden Baum berech­nen lässt, um den Baum im rech­ten Licht erstrah­len zu lassen.
Auf die­ser Sei­te haben zwei Mathe­ma­tik­stu­den­ten der Uni­ver­si­tät von Shef­field, die For­mel in einen Web­kal­ku­la­tor gekippt, dem nur noch die kor­rek­te Anga­be der Gesamt­hö­he des Baums fehlt. Ist die­se ermit­telt und ein­ge­tra­gen, gib’s das kor­rek­te Ver­hält­nis von Kugeln, Lamet­ta und Lich­tern für den per­fekt geschmück­ten Tannenbaum.

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