Eine kleine Rechnung

Der VW Kon­zern möch­te das Gehalt des Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den auf 10 Mio. Euro/Jahr begren­zen.

Nur mal so, damit die Vor­stel­lungs­kraft aus­reicht, sich so eine Sum­me zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Ein Arbeits­tag eines Mana­gers hat im Durch­schnitt 12 Stunden.

Neh­men wir an, er arbei­tet an 6 Tagen die Woche. Wir kom­men also auf ein durch­schnitt­li­ches Arbeits­pen­sum von 72 Std./ Woche. Das Jahr hat 312 Arbeits­ta­ge. Abzüg­lich Urlaub, Fei­er­tag, die auf einen Werk­tag fal­len und sons­ti­ger Fehl­zei­ten blei­ben in etwa 270 Arbeits­ta­ge im Jahr.

Mul­ti­pli­ziert man das mit den ange­nom­me­nen 12 Std am Tag, erge­ben sich 3240 Arbeits­stun­den im Jahr. 

Bei einem Jah­res­ge­halt von 10 Mio. Euro ist das ein Stun­den­lohn von 3086 Euro oder auch 51,44 Euro pro Minute. 

Ein durch­schnitt­lich aus­ge­stat­te­ter Golf kos­tet als Neu­wa­gen um die 20.000 Euro. Rein rech­ne­risch könn­te sich VW-Chef Mat­thi­as Mül­ler dem­nach auch nach Decke­lung sei­nes Gehal­tes alle 6,5 Stun­den einen neu­en Golf kaufen. 

Was will jemand bloß mit so vie­len Autos?

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