Im Darwin Jahr

Darwins Theo­rie, dass nur die Arten über­le­ben, die sich bei geän­der­ten Ver­hält­nis­sen schnell an die­se anpas­sen kön­nen, folgt in der Logik der natür­li­chen Aus­le­se die Sei­te darwinawards.com. Die Sei­te ver­leiht jähr­lich den Dar­win Award. Der unrühm­li­che Preis wird an Per­so­nen ver­ge­ben, die “sich selbst in der aus­ser­ge­wöhn­lichs­ten und dümms­ten Art und Wei­se töte­ten” um sich damit auf “der­art blöd­sin­ni­ge Wei­se aus dem Gen­pool zu eli­mi­nie­ren, dass dadurch das lang­fris­ti­ge Über­le­ben der Art gesi­chert wird”

Dazu dürf­te der Mann gehö­ren, dem die ein­fa­che sexu­el­le Sti­mu­lanz nicht aus­reich­te und der sich des­halb eine Plas­tik­tü­te über den Kopf gezo­gen hat­te und zum Fina­le sexu­el­ler Erre­gung mit­tels Staub­sauger die ver­blei­ben­de Luft unter der Tüte abzu­sau­gen. Der Mann wur­de neben dem lau­fen­den Staub­sauger tot aufgefunden. 

Auch einer Nomi­nie­rung wür­dig sind die bei­den Män­ner, die die berühm­te Wil­helm Tell Sze­ne nach­stel­len woll­ten, indem der eine den ande­ren auf­for­der­te, ihm eine Bier­do­se mit­tels Arm­brust vom Kopf zu schie­ßen. Die Bier­do­se blieb aller­dings ganz — der durch deut­li­chen Alko­hol­kon­sum beein­träch­tig­te Schüt­ze schoss sei­nem Freund direkt in den Kopf. 

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