TWRP Touchscreen funktionslos

TWRP ist ein Cus­tom Reco­very für Android-Gerä­te. Mit die­sem ist das Instal­lie­ren eines ande­ren Betriebs­sys­tem sowie Back­ups und vie­les ande­re mög­lich. TWRP ist für vie­le Smart­phones erhält­lich, genaue Anwei­sun­gen zum Fla­shen (Instal­lie­ren) des „Wie­der­her­stel­lungs­mo­dus“, sprich Reco­very. Lei­der gibt es auch oft­mals Pro­ble­me mit TWRP. Bei mir z.b. woll­te das TWRP ein Pass­wort, dass aber ungüns­ti­ger­wei­se eben nicht, wie in vie­len Hilfs­fo­ren beschrie­ben, das glei­che wie die PIN für das Smart­phone war. Ohne das Pass­wort ent­schlüs­selt TWRP die Par­ti­tio­nen nicht, somit ist es sinn­los. Für mich bestand die Lösung dar­in, nach dem Fla­shen den gesam­ten Spei­cher mit­tels TWRP zu for­ma­tie­ren, dann sind aller­dings auch das alte Betriebs­sys­tem und alle Daten weg. Wer vor­hat­te, ein neu­es Betriebs­sys­tem auf­zu­brin­gen, dem dürf­te das egal sein.

Ein wei­te­res Pro­blem war viel gra­vie­ren­der und hat mich neben etli­chen Stun­den Arbeit eini­ges an Ner­ven gekos­tet. Nach Fla­shen funk­tio­nier­te im Reco­very das Touch­dis­play nicht mehr, TWRP war damit natür­lich nicht mehr zu bedie­nen. Nach stun­den­lan­ger Suche im Netz und Ein­ga­be ellen­lan­ger Befehls­ket­ten im Ter­mi­nal, wur­de ich end­lich fün­dig. Die Lösung ist so ein­fach wie geni­al. Ein­fach mit­tels USB C Mini Ein­gang und USB Aus­gang Adap­ter eine Maus ans Han­dy anschlie­ßen, damit geht’s 😉

Custom Rom /e/OS

In den Jah­ren 2018/2019 hat­te ich mich inten­siv mit der Mög­lich­keit alter­na­ti­ver Betriebs­sys­tem auf Android Han­dys, soge­nann­ter Cus­tom-Roms beschäf­tigt.

Mein Bestre­ben war ein Goog­le frei­es Smart­phone, ohne gro­ßen Ver­zicht auf die Din­ge, die mir bei einem Smart­phone wich­tig waren. Vor­ab: es geht, ist aber mit unend­li­chen Mühen behaf­tet, so dass ich am Ende auf­ge­ge­ben habe und mich für ein IPho­ne mit dem Wer­be und Track­ing Blo­cker Adguard Pro und Phio­le im hei­mi­schen Wlan-Netz ent­schie­den habe. Das soll­te zumin­dest die schlimms­ten Aus­wüch­se in Sachen Daten­klau verhindern.

Die Cus­tom-Rom-Sze­ne ist immer noch sehr aktiv und da ich bei Auf­räu­men ein altes bereits geroo­te­tes Xiao­mie MiMix 2 fand, habe ich die Gele­gen­heit genutzt, mich noch ein­mal inten­siv mit Android und den zahl­rei­chen Able­gern zu beschäf­ti­gen. Zu mei­ner Über­ra­schung wer­den tat­säch­lich noch älte­re Han­dys unter­stützt und noch über­rasch­ter war ich, dass es für mein inzwi­schen 6 Jah­re altes MiMix 2 tat­säch­lich ein Cus­tom-Rom auf Basis des aktu­el­len Android gab, ein­zig die Firm­ware muss­te aktua­li­siert wer­den. Bei der Aus­wahl eines Cus­tom-Roms wur­de ich schnell bei /e/OS fün­dig. Nach einer Instal­la­ti­on per sidel­oad wur­de ich dann ein drit­tes Mal posi­tiv über­rascht. Das Betriebs­sys­tem /e/OS prä­sen­tiert sich superchick.

Es hat unver­kenn­bar etwas von IOS ist aber auf­ge­räum­ter. Imple­men­tiert sind die quell­of­fe­nen Diens­te MicroG, auch ansons­ten ver­zich­tet /e/OS auf die Anbin­dung an Google.

Eine eige­ne Cloud (muerena.io) kann für die Siche­rung von Fotos, Kon­tak­ten etc. genutzt wer­den. Dazu muss aller­dings die APP Next­cloud instal­liert und ein­ge­rich­tet wer­den. Wie bei ande­ren Clou­dan­bie­tern auch, ist ein gerin­ger Spei­cher­platz (hier 1GB) frei, wer mehr will muss bezahlen.

Man kann natür­lich auch bei Goog­le blei­ben, da ist das Betriebs­sys­tem groß­zü­gig. Wirk­lich not­wen­dig ist das nicht, da auch ein eige­ner App-Store vor­han­den und mit F‑Droid ist ja noch ein Open-Source App-Store am Start, der ein gutes Sor­ti­ment an Apps bie­tet, die zudem auf Daten­freund­lich­keit unter­sucht werden.

Hin­ter /e/ OS steht das spa­ni­sche Unter­neh­men Mure­na, dass auch eige­ne Smart­phones anbie­tet. Mure­na ver­spricht mit Nut­zung von /e/OS ein „ent­Goo­gelt” Smart­phone, das stan­dard­mä­ßig kei­ne Daten an Goog­le sen­det. Auf mei­nem MiMix2 läuft es tat­säch­lich gut und der Akku hält ca. zwei Tage. Ich bin begeistert.

Schwarmintelligenz

Mrs. L miss­fällt die bis auf die Dach­rin­ne über­hän­gen­de Trau­er­wei­de vor unse­rer Haus­tür. Die Rodung des Baums konn­te ich bis­her damit ver­hin­dern, baum­schnitt­tech­nisch dem Gehölz Ein­halt gebo­ten zu haben. In die­sem Herbst aller­dings hat sich in Baum­nä­he unter dem Dach­first am Haus­ein­gang ein Schwarm Wes­pen ein­ge­nis­tet. Beim Ver­such in der Nähe des Wes­pen­vol­kes und deren Hei­mat, den Baum zu beschnei­den, geschwei­ge denn eine Lei­ter auf­zu­stel­len, wur­de ich sehr schnell Zeu­ge der cle­ve­ren Nestverteidigung.
wei­ter im Text

Herbst


Der Herbst hat­te noch ein paar schö­ne Tage mit ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren um die 20 Grad, jetzt aller­dings steigt das Ther­mo­me­ter kaum noch über 10 Grad — im Sau­er­land wird’s frisch 😉

Quo vadis BRD?

Bei den Land­tags­wah­len in Hes­sen und Bay­ern am ver­gan­ge­nen Sonn­tag hat die rechts­po­pu­lis­ti­sche und in Tei­len rechts­extre­me AFD beacht­li­che Erfol­ge erzielt. Alle Erklä­rungs­ver­su­che für die offen­sicht­li­che Wähl­bar­keit einer Par­tei, die dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zumin­dest nahe­steht, ver­lau­fen ins Lee­re. Reflex­ar­tig war bei den Öffent­lich Recht­li­chen zu hören, der Wahl­er­folg der AFD beru­he auf dem Wahl­ver­hal­ten des typi­schen älte­ren wei­ßen Man­nes mit gerin­ger Bil­dung. So ein­fach scheint das nicht zu sein. wei­ter im Text

Anzahl der gespeicherten Entwürfe begrenzen

Wenn in Word­Press ein Ent­wurf gespei­chert wird, legt das Sytem auto­ma­tisch eine Spei­che­rung (Revi­si­on) in der Daten­bank an. Das kann mit der Zeit zu einer Men­ge Daten­bank­müll füh­ren, das sich zwar löschen lässt, ner­vig ist es trotz­dem. Die Anza­jl der Revi­sio­nen lässt sich aber begren­zen. Fol­gen­des Snip­pet muss dafür in die config.php kopiert werden:

define('WP_POST_REVISIONS', 3);

Damit ist dann die Anzahl der zu spei­chern­den Revi­sio­nen auf drei begrenzt.

Der Maueröffner

33 Jah­re deut­sche Ein­heit, ist da inzwi­schen zusam­men­ge­wach­sen, was zusammengehört? 

Wohl eher nicht. Die Löh­ne und Gehäl­ter in Osten sind immer noch unter denen in den west­li­chen Län­dern. Die 35-Stun­den-Woche in der Metall­in­dus­trie ist noch immer nicht flä­chen­de­ckend ein­ge­führt, die Anglei­chung des Ren­ten­werts erst vor weni­gen Wochen voll­zo­gen. Kein Wun­der, dass sich die „Ossis“ als Men­schen zwei­ter Klas­se sehen. Vie­le hadern inzwi­schen wie­der mit der Demo­kra­tie. War der Sozia­lis­mus am Ende viel­leicht die bes­se­re Staatsform? 

wei­ter im Text