Soester Fehde

Im Jah­re 1444 lehn­ten sich die Soes­ter Bür­ger gegen ihren Lan­des­her­ren, Erz­bi­schof Diet­rich von Moers auf, um sich einem neu­en Land­her­ren, Johann Her­zog von Kle­ve-Mark zuzuwenden. 

Das führ­te in Fol­ge zu einer fünf Jah­re wäh­ren­den Feh­de zwi­schen dem Erz­bi­schof und der Stadt Soest. Die wehr­haf­ten Bür­ger der Stadt Soest obsieg­ten schließ­lich und durch Ver­mitt­lung des Her­zogs Phil­ipp von Bur­gund ver­blieb Soest im Her­zog­tum Kleve-Mark. 

Die­ses Ereig­nis begin­gen die Soes­ter auch wie­der in die­sem Jahr. Knapp 600 Teil­neh­mer aus ganz Deutsch­land unter­stüt­zen dabei in herr­li­chen Mit­tel­al­ter­kos­tü­men die Orga­ni­sa­to­ren. Bereits zum drit­ten Mal war dabei die Alt­stadt und beson­ders die his­to­ri­sche Stadt­mau­er und die „Gräf­te“ Kulis­se für das Gesche­hen im 15. Jahr­hun­dert. Höhe­punkt war dabei sicher­lich der Kampf der Soes­ter Bür­ger gegen die Trup­pen Fried­rich von Moers, das spek­ta­ku­lär in den Gräf­ten auf­ge­führt wurde. 

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