Still[ge]stand[en]

Der Suff zählt zu den Din­gen, die eigent­lich nicht gebraucht, aber den­noch manch­mal prak­ti­ziert zu Situa­tio­nen füh­ren kann, die bei Lich­te betrach­tet unnö­tig gewe­sen wären. Die Welt­po­li­tik soll­te aus die­sem Grund auf Feten nach mehr als zwei Bier zweit­ran­gi­ges The­ma sein. 

In der Regel führt eine unbe­dach­te Argu­men­ta­ti­on zu Miss­ver­ständ­nis­sen beim Gesprächs­part­ner, die dann mit der Auf­nah­me im Schüt­zen­ver­ein oder in der Frem­den­le­gi­on endet, je nach­dem in wel­cher Knei­pe man sich befin­det. Auf einer der letz­ten Feten dis­ku­tier­te ich die Vor­tei­le einer euro­päi­schen Armee anstel­le des Nord­at­lan­tik­ver­trags mit mei­nem The­ken­nach­barn, was wie­der­um zu der schein­bar nicht ganz unbe­rech­tig­ten Fra­ge mei­ner bes­se­ren Hälf­te am nächs­ten Mor­gen führ­te, wes­halb mein The­ken­nach­bar ihr erzählt hät­te, ich wür­de in der nächs­te Woche mili­tä­risch neu ein­ge­klei­det und sei­ne Frau freue sich bereits dar­auf gemein­sam mit uns die Frei­zeit mit mili­tä­ri­schem Hin­ter­grund an den Wochen­en­den zu gestal­ten. Der Mann war Ober­stabs­feld­we­bel d.R und Akti­vist im Reservistenverband.

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