Vergangenheit zum Leben erwecken

Heinrich der VIII hat ja bekann­ter­ma­ßen sei­ner­zeit das Scheidungsrecht revo­lu­tio­niert. Wenn ihm sei­ne Ehefrauen zu lang­wei­lig wur­den, hat er sie ein­fach einen Kopf kür­zer gemacht. Dagegen konn­te auch die katho­li­sche Kirche nichts haben, Ehescheidungen stan­den zwar auf dem Teufelsindex, wenn der König eine Hinrichtung aus­sprach, war das wohl so etwas wie ein Missgeschick für den Delinquenten. 

Ganze sechs Ehen durch­lief Heinrich, von denen zwei durch Annullierung been­det wur­den, näm­lich die der ers­ten Gemahlin Katharina von Aragon und die vier­te Gattin Anna von Kleve.

Zwei wei­te­re Ehefrauen, Anne Boleyn und Catharine Howard, ließ Heinrich kur­zer­hand hinrichten. 

Jane Seymour starb mit nur 26 Jahren nach der Geburt des ein­zi­gen Sohnes Heinrich VIII. Die letz­te Ehefrau in der lan­gen Reihe schließ­lich, Catherine Parr über­leb­te ihren Ehemann, wenn auch nur für ein Jahr. 

Heinrichs Frauen waren alle hübsch, so man das für die Zeit des 16 Jahrhunderts sagen kann. Die Grafikdesignerin Becca Saladin hat mit­tels Photoshop illus­triert, wie wohl Heinrichs Gattinnen mit heu­ti­gen Frisuren, Make-Up und Kleidung aus­se­hen wür­den. Herausgekommen ist ein sehens­wer­tes Video.

Auf ihrer Instagram Seite @royalty_now prä­sen­tiert die Künstlerin noch mehr erstaun­li­che Verwandlungen.