Wahr und Unwahr

Wahr ist, dass NRW‘s Umweltministerin Ursula Heinen-Esser wäh­rend der Flutkatastrophe im Ahrtal zwecks Vergnüglichkeiten auf der son­ni­gen Insel Mallorca weilte.

Unwahr ist, dass das belieb­tes­te Lied des Abends das der Sängerin Juli gewe­sen sein soll. 

Wahr ist, dass Verkehrsminister Wissing bekannt gab, dass sich ein ange­dach­tes Tempolimit auf deut­schen Autobahnen schon des­halb nicht ein­füh­ren las­se, weil man nicht genug Verkehrsschilder hätte. 

Unwahr ist, dass alle Kriminellen nun hof­fen, straf­frei aus­zu­ge­hen, weil Schreibpapier für einen Haftbefehl eben­falls knapp ist. 

Wahr ist, dass die bei­den gro­ßen Kirchen in Deutschland Waffenlieferungen an die Ukraine als legi­tim ansehen.

Unwahr ist, dass die Kirchen zum Ostermarsch in die­sem Jahr unter dem neu­en Motto: „Frieden schaf­fen nur mit Waffen“ aufrufen.

2 Gedanken zu „Wahr und Unwahr“

  1. Das mit den Verkehrsschildern ist natür­lich ein alber­nes Argument — wenn es ein flä­chen­de­cken­des und per StVO fest­ge­leg­tes Tempolimit gibt, dann braucht man kein ein­zi­ges Schild auf­zu­stel­len, da ja nicht mehr durch Schilder dar­auf auf­merk­sam gemacht wer­den muss.
    Auf der ande­ren Seite haben ja die Bundesländer die Möglichkeit Bereiche der Autobahn als Baustelle zu dekla­rie­ren und dort eine Tempobeschränkung zu verhängen.
    Dies nut­zen Bundesländer zum Teil ger­ne, um auf gefähr­li­chen Autobahnteilstücken die Unfälle zu redu­zie­ren. Das schönt dann im Vergleich zu ande­ren Bundesländern — durch die die Autobahn eben­falls führt — die Unfallstatistik.
    Aber dass Politiker nicht immer Sinnvolles von sich geben ist ja auch lei­der nichts Neues..
    CU
    P.

  2. Hallo Peter,

    dehalb passt’s so schön in mei­ne Kategorie Wahr und Unwahr. ;-) Übrigens — wer wie ich des öfte­ren Urlaub in den Niederlanden macht, wird fest­stel­len, wie erhol­sam ein Tempolimit sein kann. Und das sage ich als Besitzer eines real­tiv schnel­len Autos.

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