Wahr und Unwahr XXVI

Wahr ist, dass der NRW Joachim Stamp, Minister für Familien, Kinder und Flüchtlinge im Kabinett Laschet, dem Grundsatz der Gewaltenteilung in einem Rechtsstaat nicht allzu viel Bedeutung beimisst.

Unwahr ist, dass Stamp gesagt haben soll, er bleibe nur im Amt, um Schlimmeres zu verhüten.

Wahr ist, dass Madonna auch inzwischen sechzig Jahre alt ist.

Unwahr ist, dass die von mir sehr geschätzte Redakteurin Barbara Dribbusch ihr herzlich gratuliert.

Madonna wird am Donnerstag 60 Jahre alt, und nur absolute Vollidioten würden behaupten, dass sie noch gut aussehe und noch sexy sei. Madonna ist Kunst. Paparazzi verdienen hübsche Sümmchen, wenn sie auf die natürlich gealterten Hände von Madonna zoomen. KommentatorInnen vergleichen das Bild ihrer Albrecht-Dürer-Hände dann mit ihrer aus der Ferne jugendlichen Gesichtskontur (den Schönheitschirurgen sei Dank) und kommen zu dem Schluss, dass bei Madonna alles künstlich sei. Klar, was denn sonst? Künstlich sind auch ihre Bühnenshows mit den Muskelmännern und das Instagram-Bild mit ihrem nackten Busen, an den sie diese Designer-Handtasche presst.

Wahr ist, dass die AFD in Teilen der Bevölkerung gut ankommt.

Unwahr ist, dass die Rechtsextremen politische Konzepte für die drängenden Probleme in der Bundesrepublik hätten.