Wahr und Unwahr XXXVII

Wahr ist, dass Ali­ce Wei­del einen Umzug nach Ber­lin in Erwä­gung gezo­gen hat, da sie in der Schweiz wegen der Het­ze gegen Aus­län­der und Migran­ten uner­wünscht ist.

Unwahr ist, dass ihre aus Sri Lan­ka stam­men­de Lebens­part­ne­rin bei einem Umzug nach Ber­lin die Ent­sor­gung durch Wei­dels Par­tei­ka­me­ra­den befürch­ten müsste. 

Wahr ist, dass die stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de der AFD sich in Bezug auf ein mög­li­ches Ren­ten­kon­zept vom Soli­dar­ge­dan­ken ver­ab­schie­den will und die Eigen­ver­ant­wor­tung in den Vor­der­grund stellt, da nach ihrer Aus­sa­ge das Sozi­al­sys­tem viel zu auf­ge­bläht sei.

Wahr ist auch, dass Wei­del von ihrer Abge­ord­ne­ten­di­ät in Höhe von 10.083,47 Euro und der zusätz­li­chen steu­er­frei­en Auf­wands­pau­scha­le von monat­lich 4418,09 Euro kei­ne Ren­ten­ver­si­che­rungs­ab­ga­ben bezah­len muss. 

Wahr ist außer­dem, dass ihr aus deut­schen Steu­er­mit­teln bereits nach 27 Jah­ren Abge­ord­ne­ten­tä­tig­keit der Höchst­satz von 65 Pro­zent ihrer Bezü­ge als Ren­te zusteht.

Unwahr ist,
dass sie sich dafür schämt.

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